Aufruf Ostermarsch 2018

31.03.2018:  10.30 Kröpcke - 11.00 Mahnmal Ägidienkirche - 12.00 Steintor

Gemeinsam – Krieg ächten – Frieden gestalten

Eine Welt ohne Kriege ist möglich!
Die Anzahl kriegerischer Auseinandersetzungen steigt. Neue Konflikte drohen, bzw. eskalieren - sei es in Nordkorea, in Israel, im Jemen, in Syrien, Ukraine, Afghanistan... Kriege und militärische Interventionen scheinen die vorherrschende Lösung für Konflikte zu sein.
Kriege werden geführt um Macht, Boden, Rohstoffe, Geld – Einfluss. Sie sind auch Folgen des globalen Verteilungskampfes. Krieg ist ein Mittel, die Dominanz des globalen Nordens über den Süden aufrecht zu erhalten und zu verfestigen. Krieg zerstört Infrastruktur, reißt Familien auseinander, schafft Armut, tötet Menschen. Dieser Logik widersetzen wir uns. Krieg löst keine Konflikte. Nur zivile Konfliktlösungen sind wirkliche Lösungen!

Ursachenbeseitigung löst Probleme – Kriege verschärfen sie!
Wir fordern:

  • die Stärkung ziviler Konfliktprävention
  • keine Werbung fürs Militär - Bundeswehr raus Schulen – keine Rekrutierung von Minderjährigen
  • Atomwaffen abschaffen - Beitritt der Bundesrepublik zum UN-Atomwaffenverbotsvertrag.
  • Konsequentes Verbot von Waffenexporten – auch nicht auf Umwegen
  • Stopp aller Auslandseinsätze der Bundeswehr – kein Bundeswehreinsatz im Innern
  • Grenzen öffnen für Menschen, Grenzen schließen für Waffen! Schaffung sicherer Fluchtkorridore nach Europa
  • Stoppt die Ausbeutung des globalen Südens
  • Keine faktische Verdoppelung des Militärhaushalts auf 2% des BIP, das entspräche ca. 70 Mrd.€ jährlich
  • Keine Militarisierung der EU – Europa entmilitarisieren!
  • Die Abschaffung aller Armeen und der damit verbundenen militärischen Infrastruktur!

Lokal heißt das beispielsweise die Schließung des Militärstandortes Wunstorf. Mit Protest- und Aufklärungsaktionen müssen Militärstandorte wie dieser delegitimiert und ihnen die Unterstützung in der Region genommen werden. Ziel ist die Schließung von Standorten für kriegerische Einsätze.
25 km von Hannover entfernt ist der Fliegerhorst Wunstorf, der seit 1962 das Lufttransportgeschwader 62 beherbergt. Der Fliegerhorst ist das zentrale Drehkreuz der Bundeswehr für Lufttransporte für weltweite Militäreinsätze, dafür wurde er zur Heimat des A400M. Der Mali-Einsatz wurde bereits von hier gestartet. Die Landebahn wurde verlängert und hochmoderne Simulationsanlagen wurden gebaut. Die Gesamtkosten: mindestens eine halbe Milliarde Euro.
Wir fordern die Schließung des Fliegerhorstes Wunstorf!

Angst und politische Unsicherheit rücken in vielen Staaten die Welt weiter nach rechts!
Wir setzen uns dafür ein, dass Menschen in unserer Gesellschaft nicht sozial und ökonomisch abgehängt werden, dass der gesellschaftliche Reichtum von oben nach unten verteilt wird. Wir setzen uns aber auch dafür ein, dass Ängste nicht geschürt werden – dass mit ständigen Sicherheitshinweisen die Mauern um die Herzen, die Häuser, die öffentlichen Räume und die Grenzen nicht erhöht werden.
Die Welt scheint unübersichtlicher geworden – versuchen wir gemeinsam sie zu verstehen und solidarisch zu verändern.

Erfolge sind möglich! Angesichts der vielen kriegerischen Auseinandersetzungen, die uns manchmal am Erfolg unserer Friedensarbeit zweifeln lassen, fühlen wir uns ermutigt durch den von über 120 Staaten unterzeichneten UN-Atomwaffenverbotsvertrag und die Verleihung des Friedensnobelpreises an ICAN.

Nehmen wir dies als Anlass, Druck auf unsere Regierung auszuüben, den Verbotsvertrag zu unterzeichnen und Friedens- und nicht Kriegspolitik zu betreiben!

 

 

 

“Der Krieg ist ein Verbrechen an der Menschheit. Ich bin daher entschlossen, keine Art von Krieg zu unterstützen und an der Beseitigung aller Kriegsursachen mitzuarbeiten.“

Diese Grundsatzerklärung unseres Verbandes bestimmt das friedenspolitische Handeln und Wirken der Mitglieder. Als größte pazifistische Organisation in der Bundesrepublik mit einer über einhundertjährigen Geschichte ist die DFG-VK Bindeglied zwischen den unterschiedlichen Strömungen in der deutschen Friedensbewegung.

Auch in Hannover und Braunschweig existiert eine Ortsgruppe für konkrete friedenspolitische Arbeit. Schwerpunkt ist die konkrete und lokale Arbeit gegen die Militarisierung der Gesellschaft. Wir wenden uns gegen militärische Lösungen von Konflikten. Informationen zu aktuell bearbeiteten Themen gibt es auf dieser Seite.

Ein besonderer Schwerpunkt ist die Auseinandersetzung mit Deserteuren des zweiten Weltkrieges mit besonderen Blick auf Hannover. Dazu existiert eine eigene Projektseite: Desertion in Hannover.

 

Die Ortsgruppe der DFG-VK trifft sich jeden 2.Dienstag im Monat, 19.00 Uhr im Kargah (Zur Bettfedernfabrik 1, Hannover)
Interesse uns kennenzulernen und mitzumachen? Mail: hannover@dfg-vk.de/

aktuelle Infos per Mail(ca. alle zwei Monate): Newsletter

 

 

 

Mitgliedschaften

Netzwerk Erinnerung und Zukunft
in der Region Hannover e.V.

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